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Erlýcs

Erleuchteter

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Vorname: Ingo

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1

22.04.2006, 13:54

6 Monate SotD: Der kleine Rückblick

Einst als junge Nachtelf betrat ich das Haus und sah mich um. Ich suchte etwas ganz bestimmtes und nachdem ich meinen Blick einmal umherschweifen gelassen hatte, entdeckte ich es. Den Raum mit der Aufschrift: Bewerbungsraum. Ich klopfte zaghaft an die Tür und von innen ertönte eine Stimme, die mich hereinrief. Als ich eintrat, traf ich fast der Schlag, den es gab nicht etwa, wie in anderen Gilden üblich, eine Jury, die ihn alles abfragte, sonder 10-12 Menschen, Gnome, Zwerge und Nachtelfen saßen um ein gemütliches Feuer herum, das in einem schmucken Kamin brannte. Der Nachtelf (also ich)erkannte sofort, dass hier ein sehr familiäres Klima herrschte und jeder jeden respektierte. Da mir die richtigen Worte fehlten, stimmte ich ein leises „ Hallo „ an, was von allen freundlich erwidert wurde. Nun ergriff ein Krieger Namens Kopareo das Wort und fragte mich nach seiner Lebensgeschichte und was für eine Klasse ich sei. Ich begann zu erzählen:
„Mein Name ist Erlýcs, Sohn des Ertról.
Alles begann vor gut einem Jahr in der Nähe von Darnassus, wo ich nach langem Schlaf erwachte. Über das, was davor passiert war, weiß ich leider nichts mehr, also begann mein Leben von diesem Zeitpunkt von neuem. Kurz nachdem ich erwacht war, sprach mich ein Nachtelf an, ob ich ihm 6 Felle von den Säbelzahntigern bringen könnte, er würde mich reich entlohnen. Da sich in meinem Geldbeute keine einzige Geldmünze befand, nahm ich den Auftrag an. Diesem Auftrag folgten weitere, wodurch sich mein Geldbeutel füllte und mir die Reise nach Darnassus gestattete.
Auf dem Weg nach Darnassus, beschloss ich, alles über meine Vergangenheit aufzuklären, wohin mich das auch immer treiben werde.
Nachdem ich Darnassus angekommen war, besorgte ich mir erst mal 2 Dolche, damit ich mich Feinden erwehren könne. Außerdem kaufte ich mir eine Lederrüstung und einen Umhang. Nachdem ich diese Einkäufe erledigt hatte, suchte ich nach dem Schurkenlehrer, den das einzige, was ich über mich wusste, war, dass ich ein Schurke sei.
Inzwischen hatte ein Wirt Getränke gebracht und der Nachtelf trank langsam.
Nach meinem Aufenthalt in Darnassus machte ich mich zuerst auf die Suche nach meinem Namen, wofür ich nach Westfall reisen musste, um meine Mutter zu suchen. Diese war jedoch vom Wiederstandskämpfer van Cleef entführt worden, worauf ich, mit 4 anderen Leuten, die bereit waren mir zu helfen, in die Todesminen eindrang, um van Cleef zu töten und so meine Mutter zu befreien. Nach gut 2 Stunden hatten wir van Cleef getötet und ich schloss meine Mutter in die Arme. Nachdem wir uns begrüßt hatten, stellte ich ihr die Frage, die mir auf der Zunge brannte, wie mein Name sei. Meine Mutter sagte mir, das ich Erlýcs, Sohn des Ertró, sei. Über meinen Vater konnte meine Mutter mir weiter nichts sagen, was mich sehr enttäuschte. Doch da ich alles über meine Vergangenheit wissen wollte, beschloss ich in der Bücherei des Scharlachroten Klosters nach Hinweisen auf den Verbleib meines Vaters zu suchen. Nachdem ich Stormwind erreicht hatte, fragte ich einige erfahrene Recken, ob sie mir helfen könnten.
Einige Stunden später stand ich mit 4 weiteren Recken in der Bibliothek und suchte nach Hinweisen auf den Verbleib meines Vaters. Plötzlich rief einer der Recken, er habe etwas gefunden. Sofort eilte ich zu ihm, um zu sehen, was er gefunden hatte. Er reichte mir einen Zettel auf dem Stand:

Wir haben Ertról nach Zul´Farrak gebracht und in den dortigen Trollruinen ein einer Höhle eingesperrt. Wir erwarten weitere Befehle.

Sofort wusste ich, wohin mein weiterer Weg führen würde, nämlich nach Tanaris zu den Trollruinen, um dort meinen Vater zu befreien.
Nachdem ich genug Geld zusammenhatte, machte ich mit einem Schiff die große Überfahrt nach Theramor, um von dort nach Tanaris zu reiten.
Nach mehreren Tagen erreichte ich schließlich die Trollruinen und machte mich sofort auf die Suche. Doch bis auf ein Grab, das so glaube ich, dass meines Vaters ist, fand ich nichts.
Als ich das Grab entdeckte und getrauert hatte, schwor ich Rache. Doch für diese Rache musste und muss ich noch viele Abenteuer überstehen, den die Rache besteht darin, den ältesten Sohn des Deathwing, Lord Victor Nefarius persönlich, zu töten und seine Kopf in Stormwind aufzuhängen.“
Zusätzlich zu dieser Geschichte, lieferte der Nachtelf noch einige weitere Informationen über seine Ausrüstung und seine Berufe.
Nach einer Weile wurde ich aus dem Raum geschickt, damit sie sich beraten konnten. Nach 5 oder 6 Minuten wurde ich dann hereingerufen. Ich war ziemlich aufgeregt und freute mich riesig, dass ich ein Mitglied von Shadows of the Dark werden durfte.

Nun sitz ich hier, in einer Taverne von Stormwind und lasse die 6 Monate, die ich nun schon bei Shadows of the Dark weile, Revue passieren und denke über die vielen Positiven, aber auch über die wenigen negativen Veränderungen nach. Zuerst einmal zu den Positiven. Da wäre zum einen der Ausstieg aus Bruuks(Bündnis aus Dunkle Bruderschaft, Klosterorden und ehemals uns) und das ausstellen unserer eigenen MC, ONY und BWL Runs. Durch viel Willenstärke und Entschlossenheit haben wir es geschafft, das wir inzwischen MC und ONY auf Farmstatus legen und in BWL vor Valestraz stehen. Auch haben wir den Übergang von einer kleinen zu einer großen Gilde mühelos geschafft, was mich sehr freut, den damit hatte ich auch schon schlechte Erfahrungen gemacht, weswegen ich immer ein bisschen Angst dabei habe. Auch die Neunen, so nenn ich euch mal, haben sie super integriert und arbeiten sehr gut mit anderen zusammen. Über die Raidbeteiligung lass ich mit mir streiten, auch wenn sie im Moment gut ist.
Doch nun auch zu einem negativen Punkt, der das Klima in der Gilde betrifft. Als ich nach SotD kam, war es so, dass jeder jeden respektiert hat und jeder sich auf jeden verlassen konnte. Ich habe den Eindruck, dass wir dieses gegenseitig respektieren und sich auf jeden verlassen können etwas verloren haben, durch die ganze Hektik und die Veränderungen. Deshalb möchte ich, wenn ich darf, hier gerne dazu appellieren, dass wir doch dahin zurückkehren, denn das ist es, was eine Gilde stark und standfest, gegen äußere und innere Gefahren, macht.
So ich hoffe ich habe hiermit ein paar von uns erreicht, den mein Bier wird warm und dass ist nicht so gut, den wie jedes Kind weiß: „Warmes Bier schmeckt nicht.“ Deswegen werde ich jetzt mein Bierchen auftrinken und mich aufmachen zu neuen Abenteuern, wo ich auf die Hilfe von euch und ihr auf die Hilfe von mir vertrauen könnt, den unser Motto lautet:

EINER FÜR ALLE, ALLE FÜR EINEN!

Gruß Ingo
Finde etwas für dass es sich zu leben lohnt und halte es fest,
denn in dieser traurigen Welt gibt es fast nichts mehr dergleichen.

Wenn man das kleinste Licht anzündet,
wird die Dunkelheit heller;
aber nicht, wenn man sie verflucht.

2

22.04.2006, 14:17

Schicker Text ;) ...

Kosakaro[SotD]

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3

22.04.2006, 14:34

Einfach nur schön ....

tobe[SotD]

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4

22.04.2006, 14:48

ich schliese mich an:D

Merlin

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5

22.04.2006, 17:49

Wundervoll *wein/gerührt sei*

Sukiz

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6

22.04.2006, 18:44

;( ;( ;(

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